Altenstädter Gesellschaft für Geschichte und Kultur e.V.
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Altenstädter Gesellschaft für Geschichte und Kultur mit neuem Vorstand          Jahreshauptversammlung mit erfolgreicher Bilanz des Vereinsjahres 2017 Der Vorstand hatte die Mitglieder der Altenstädter Gesellschaft für Geschichte und Kultur zur Jahreshauptversammlung für den 02.03.2018 in die Gaststätte Wiegand in Oberau eingeladen. Es galt, für das vergangene Vereinsjahr Rechenschaft abzulegen, einen Ausblick auf das laufende Vereinsjahr 2018 zu geben und die alle drei Jahre nötige Vorstandswahl durchzuführen. Herr Dr. Peter Bernard konnte ein weiteres Mal  in seinem umfangreichen Bericht über ein reges Vereinsleben mit sehr vielen, auf großes Publikumsinteresse gestoßenen Veranstaltungen in 2017 berichten. So kamen allein sechs Konzerte zur Aufführung, die inzwischen in ihrer wiederkehrenden Form ein treues Stammpublikum gefunden haben. „Musik von Barock bis Klassik“  sowie  „Jugend spielt Klassik“  prägt die Lindheimer Kammerkonzerte in Frühjahr und Herbst .  „Notturno am Hexenturm“ im sommerlichen Demandt´schen  Park zieht aufgrund der besonderen Open-Air-Atmosphäre seine Zuhörer in Bann. Die „Engelthaler Musik- und Kulturtage“ mit zwei  herausragenden Darbietungen gegen Ende August haben überregionale Bedeutung und sind Teil des Mittelhessischen Kultursommers. Das Jahresabschlußkonzert   „Mit Pauken und Trompeten“  zugunsten der Stiftung Kloster Engelthal schließlich hat schon beinahe Kultcharakter. Aber auch die Vorträge mit Herrn Pascal Heß zur Gemäldeausstellung „Geschlechterkampf“ im Städel Frankfurt, mit Herrn Prof. Dr. Alexander Demandt  „Die Demokratie im alten Athen“ und „Jesus und die Wundermänner“ fanden die ihnen gebührende Aufmerksamkeit. Eine Theateraufführung  „Die Hexe Schrumpeldei“  für unser junges Publikum rundete das Programm ab und zwei  Ausflüge zur Hungener Käsescheune und nach Mainz und Ingelheim zeugten von der Vielseitigkeit des Vereinsgeschehens. Eine besondere Veranstaltung im zu Ende gegangenen Vereinsjahr war die Vorstellung des 10. Bandes der Schriftenreihe des Vereins über die „Lindheimer Schulgeschichte“. Prof. Dr. Demandt hat die von seinem Vater aufgelegte Sammlung hierzu überarbeitet und vervollständigt. Diese erfolgreiche Arbeit war nur mit der finanziellen Unterstützung  der Vereinsmitglieder und der Sponsoren Sparkasse Oberhessen, der  Volks- und Raiffeisenbank MKB und der OVAG möglich. Trotz gut besuchter Veranstaltungen reichen die Eintrittsgelder allein nicht aus, die Aufwendungen zu decken. Dank unserer Unterstützer konnte für das Jahr 2017 erneut ein nahezu ausgeglichenes Kassenergebnis  zur Entlastung des Vorstandes vorgelegt werden. Der Ausblick auf das bereits laufende Vereinsjahr 2018 verspricht eine Fortsetzung der inzwischen 45jährigen erfolgreichen Vereinsgeschichte:  Bekannte  Interpreten wie das „Duo Kirchhof“ mit Laute und Viola da Gamba, dem „Mannheimer Harfenquartett“, dem Septett „Capella Musica Dresden“, einer Formation der Staatskapelle Dresden, dem „Trio Intermezzo Armonico“ mit Flöten und Harfe, dem „Blechbläserensemble“ des LandesJugendSinfonieorchesters Hessen  und nicht zuletzt dem Trompetenquartett „Quattromba“, der Paukistin Heidi Merz unter Leitung von Kantor Andreas Köhs versprechen erneut musikalische Höhepunkte zu werden.  Aber auch Vorträge zu Themen wie „Völkerwanderungen in der Geschichte“  bzw. „Terrorismus, ein zeitloses Thema“ mit Herrn Prof.Dr. Demandt oder „Neue archäologische Funde aus der Wetterau“ mit Herrn Kreisarchäologen Dr. Jörg Lindenthal versprechen Spannendes. Fahrten zum „Rosenmuseum Steinfurth“ oder zur „Feste Otzberg und zum Hessischen Landesmuseum Darmstadt“ werden ihre Interessenten finden. Ein Lichtbildervortrag von Herrn Pascal Heß zum Maler „Peter Paul Rubens“ und ein Filmvortrag von Herrn Wolfgang Burst aus Lübeck mit dem Titel „Mit dem Fahrrad vom Mekongdelta nach Angkor Wat“ hatten bereits ihr zahlreiches Publikum. So ist es an der Zeit, die Vorstandswahlen näher zu betrachten, die in diesem Jahr nach dem vorjährigen Ausscheiden des langjährigen Schatzmeisters Herrn Wolfgang Ott und der Wahl seiner Nachfolgerin Frau Angelika Engel eine weitere Zäsur setzte: Herr Dr. Peter Bernard, der die Geschicke des Vereins als 1. Vorsitzender 36 Jahre maßgeblich bestimmte, fand es an der Zeit, dieses wichtige Amt einem Jüngeren anzuvertrauen. In einem kurzen Rückblick führte er eine Vielzahl von weiteren Veranstaltungen des Vereins seit Bestehen auf. Eine besondere Herausforderung während seiner langjährigen Tätigkeit war die im Jahre 2008 erfolgreich vollzogene Fusion mit dem Kulturring Altenstadt.  Die Vorsitzenden Hans Erich Seum und Dr. Peter Bernard arbeiteten seitdem erfolgreich in dem nunmehr einen Verein zusammen. Die heutige Programmvielfalt von außergewöhnlichen Konzerten verschiedener Richtungen bis zu bemerkenswerten Vorträgen historischer und kunsthistorischer  Inhalte sind das Ergebnis dieses zukunftsweisenden Zusammenschlusses zweier Kulturträger in Altenstadt. So erscheint es nur konsequent, daß  Herr Dr. Bernard seinen Stellvertreter Hans Erich Seum für das Amt des 1. Vorsitzenden vorgeschlagen hat, der auch schon an exponierter Stelle für den Kulturring tätig war. Er präferierte das Zusammengehen der beiden Kulturträger von Anbeginn, da er durch eine Bündelung der Ressourcen die Chance eines Qualitätssprunges bei künftigen Veranstaltungen erwartete. Die Vereinsmitglieder honorierten die gemeinsame erfolgreiche Arbeit mit einem einstimmigen Votum für die Wahl von Herrn Seum zum 1. Vorsitzenden und Herrn Dr. Bernard zu seinem Stellvertreter, da dieser sich auch weiterhin für den Verein engagieren möchte. Des Weiteren standen die Wahlen des Schriftführers, des stellvertretenden Schriftführers und des  stellvertretenden Schatzmeisters an.  Zum Schriftführer wurde Herr Markus Wiese, zu  seiner Stellvertreterin die bisherige Schriftführerin Frau Gertrud Collin-Trützler gewählt. Stellvertretender Schatzmeister blieb Herr August Trützler. Alle Wahlen erfolgten einstimmig. Die Gewählten durften dies als Zustimmung zu ihrer bisherigen guten Vorstandsarbeit und als Vertrauensbeweis für ihre künftige Arbeit im Vorstand werten. In der Zuversicht, die bisherige Erfolgsgeschichte des Vereins auch in den kommenden Jahren mit einem zwar veränderten aber erfahrenen Vorstandsteam fortsetzen zu können, ging die Versammlung auseinander.