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Altenstädter Gesellschaft für Geschichte und Kultur zu Besuch in der Klangwerkstatt Altenstadt Am Samstag, dem 1. September hatte die „Altenstädter Gesellschaft für Geschichte und Kultur e.V.“ zu einem Besuch in die Musikschule des Wetterauer Klangkünstlers Frank Köstler eingeladen. Nach der Begrüßung der Teilnehmer durch Dr. Peter Bernard ging es auch gleich los mit dem aktiven Kennen lernen exotischer Musik- instrumente. Nach einer kurzen Einführung über Herkunft und Bauweise wurden erste Versuche unter- nommen, der westafri- kanischen „Djembe“, einer Trommel, beeindruckende Töne zu entlocken. Eine Herausforderung an Konzen- tration und Motorik! Es klappte aber so gut, dass nach einer halben Stunde bereits ein kleines Musikstück erklang. Mit dem Blasinstrument der australischen Ureinwohner ging es weiter. Frank Köstler spielte zur Demonstration ein Stück auf dem Didgeridoo. Besonders beeindruckte die Zuhörer der erdige und kräftige Ton des Instrumentes und besonders der Dauerton, der durch eine spezielle Atemtechnik, der Permanentatmung, erzeugt wird. Frank Köstler erklärte, wie diese Atemtechnik funktioniert und gemeinsam probierte man mit einigen Trockenübungen die Spiel- und Atemtechnik aus. Tibetische Klangschalen standen als nächstes auf dem Programm. Diese Instrumente werden für Meditationen und Klangmassagen eingesetzt. Überrascht waren die Gäste, dass man den Ton auch in Mund nehmen und ihn durch entsprechende Mundbewegungen modulieren kann. Die sphärische Klänge erzeugende Sansula, eine Weiterentwicklung des afrikanischen Daumenklaviers, die Gewitterstimmung erzeugende Springdrum, Tanzrasseln aus Jujubohnen, die effektvoll klappernde Donkey-Rattle, Rainmaker und verschiedene Effektinstrumente wurden lustvoll ausprobiert. Die interessante Begegnung mit den exotischen Musikinstrumenten ließ die Zeit wie im Fluge vergehen und nach anderthalb Stunden verabschiedeten sich die begeisterten Besucher.